Reglement

Hier findet Ihr unser aktuelles Reglement

Karosserie

Erlaubt sind nur Karosserien aus Hartplastik, GFK oder Resine im Maßstab 1/24 oder 1/25 bis einschließlich Baujahr 1976. Die Karosserie muss in der Draufsicht den Leitkiel, alle Chassis Teile und die Reifen an der Stelle wo die Achse sitzt verdecken. Die Karosserie muss mit Startnummern versehen sein. Die Fahrzeugproportionen müssen sich an einem im Rennen eingesetzten Original orientieren, der Teilnehmer muss notfalls einen Bildbeweis bei der Abnahme vorlegen. Da die Rennen in zwei Klassen gefahren werden, gilt folgende Aufteilung der Karosserien in die einzelnen Fahrzeugklassen:

Klasse 1 (GT- und Tourenwagen)
Hierzu gehören generell alle Fahrzeuge mit Frontmotor (z.B. AC Cobra, Ferrari 250 GTO, Alfa Romeo 1750) und mit Heckmotor (z.B. Porsche 356/911, Alpine A110). Als Ausnahmen sind nur folgende Fahrzeuge mit Mittelmotor zulässig: Chevron B8, Ferrari Dino, Lotus Europa, Porsche 904, 914, 550 und RSK.

Klasse 2 (Sportwagen, Prototypen & Can- Am)
Hierzu gehören alle Fahrzeuge mit Mittelmotor (z.B. Ferrari 330 P4, Ford GT40, McLaren M8, Porsche 917).

Für beide gilt: Es muss ein plastischer (3-D) Fahrereinsatz verwendet werden, der alle technischen Teile verdeckt. Das Armaturenbrett, Sitze, weitere Bauteile des Bausatzes oder entsprechendes Zubehör z.B. aus Lexan sind weitest gehend zu verwenden. Das Material des Fahrers ist freigestellt, der Fahrerkopf muss aus Hartplastik/Resine sein.

Fahrwerk

Das Fahrwerk ist frei wählbar.

Motor, Getriebe, Schleifer, Leitkiel und Regler

Zulässig sind nur der Fox (Plafit), der F10 (Sakatsu) und der FOX10 (Jens/Slotvision /Werk/JP), original, mit entsprechenden Aufkleber und ungeöffnet. Das Getriebe ist in Material und Übersetzungen frei. Differenziale sind verboten! Motorkabel, Schleifer sowie der eine Leitkiel sind freigestellt. Es sind nur Regler zulässig, die die Spannung von der Stromquelle bis zur Bahn nicht erhöhen. Das bedeutet, dass auch elektronische Regler/Diodenregler mit evtl. einstellbarer Bremse und einstellbarem Widerstand zulässig sind (z.B. Nezhi, Werksregler, Jet, Parma, ACD pro).

Reifen, Felgen, Achsen und Lager

Material vorne Moos- oder Vollgummi, Mindestauflagefläche 5mm. Hinten Vollgummi oder PUR Reifen (z.B. Wiesel- und Dickelreifen). Die Breite in der Klasse 1 darf maximal 13mm und in der Klasse 2 maximal 16mm betragen. Größe dem Maßstab des Vorbilds entsprechend. Es müssen zum Fahrzeugtyp passende Felgenein- bzw. Aufsätze verwendet werden. Achsen und Lager sind freigestellt. Felgen müssen aus Aluminium sein. Die Spurweite in der GT- und Tourenwagenklasse darf maximal 75mm betragen. Für die zugelassenen Mittelmotorautos in dieser Klasse ist die maximale Spurweite 72mm.

Gewicht

Das Mindestgewicht des Fahrzeuges muss in der GT- und Tourenwagenklasse 160 Gramm (Karosserie inkl. Halter mind. 44g) und in der Sportwagen-, Prototypen- und Can-Am Klasse 180 Gramm (Karosserie inkl. Halter mind. 50g) betragen.

Sonstiges

Bei eventuellen Unklarheiten über die Zulässigkeit eines Modells wendet Euch bitte an die Organisatoren der Rennserie. Die Entscheidung über die Zulassung eines Fahrzeuges liegt am Veranstaltungstag bei der Rennleitung. Wie immer gilt: Was nicht ausdrücklich erlaubt wurde, ist VERBOTEN!!

Ergänzung 2018 / 19

Motoren

Zugelassen ist auch der KARAKAL 1 (gleichwertig wie FOX oder FOX10) ungeöffnet und mit entsprechendem Aufkleber versehen.

Motorenregelung

Jeder Motor der teilnehmenden Rennfahrzeuge (Klasse 1 bzw. 2) wird vor dem Ersten Lauf auf Drehzahl gemessen, im Zuge der Technischen Abnahme, und mit einer speziellen Folie markiert, welche nicht beschädigt werden darf. Die Drehzahl des Motors wird mit 12 Volt auf einer Dauer von 30 sec. gemessen. Die Maximal-Drehzahl darf 27.500 Umdrehungen NICHT überschreiten. Bereits Ausgemessene und mit dem Slotfuchs -Pickerl versehene Motoren behalten ihre Gültigkeit

Motoren- Drehzahlmessung

Für zusätzliche Motor-/Drehzahlmessungen mit oder ohne Markierungsfolie wird ein Unkostenbeitrag von 3 EURO pro Messung eingehoben.

Ausfall

Sollte ein Auto an einer beliebigen Stelle auf der Rennstrecke aus eigener Kraft nicht mehr vom Fleck kommen, gilt dies als Ausfall und wird für diejenige Spur aus dem Rennen genommen.

Bodenfreiheit

Die Bodenfreiheit der Rennfahrzeuge auf der Carrera-Bahn beträgt vorne min. 1,0 mm sowie hinten min. 1,2 mm wobei die Karosserie in keinster Weise auf der Rennbahn (Carreraschiene) schleifen/aufsitzen darf ! Die Bodenfreiheit wird mit einer Richtplatte 1,0/1,2 mm gemessen, auf welcher sich das Fahrzeug ohne Druck, frei hin und her-bewegen muss. 
Die Bodenfreiheit (Holzbahn) muss vor, während und nach dem Rennen mindestens 0,8 mm betragen.

Start - „nächster Lauf“

Jeder Rennteilnehmer ist selbst dafür verantwortlich sich rechtzeitig zum jeweils vorher bekanntgegebenen Startbeginn des nächsten Laufes einzufinden. Des weiteren hat jeder Rennteilnehmer vor Startbeginn bzw. nach einem Spurwechsel (umstellen durch den Streckenposten) selbst die Richtigkeit der neuen Spur zu kontrollieren.
Stand: September 2018
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